Das Buch – Die Entstehung und Entwicklung

…und eines Tages kam der GIST
Im Mai 2017 nach der Umstellung von Glivec auf Sutent hatte ich mir die Therapietagebücher vom Lebenshaus besorgt, um Blutdruck, Gewicht und Nebenwirkungen dokumentieren zu können. Dabei kam mir dann erstmals auch die Idee, ein Buch über meine Erfahrungen mit GIST niederzuschreiben. Anfangs gab es dazu dann nur eine kurze Einleitung über mich selbst. Während des Schreibens kam mir dann aber die Idee, nicht nur über die Krankheit zu schreiben, sondern über mein gesamtes bisheriges Leben. Die erste Auflage war dann im Juli mit 207 Seiten auch soweit fertig, dass ich einen Probedruck anfertigen ließ. In dieser Ausgabe gab es noch viele Rechtschreib- und Grammatikfehler, da ich einfach drauf los geschrieben hatte. Mir kam es nur darauf an, die Schriftgröße und die Qualität des Druckes von Text und Bildern zu beurteilen, bevor ich weitermachte. Dieser Probedruck von BoD (Books on Demand, Norderstedt) hatte mich dann sofort überzeugt. Die Qualität des gesamten Buches war völlig in Ordnung. Jetzt konnte es an die Korrekturen gehen.

Zusätzlich zu den Korrekturen hatte sich das Buch mittlerweile auf 34 Kurzgeschichten und 292 Seiten erweitert. Ich habe daher eine weitere Korrekturausgabe drucken lassen, da das Korrekturlesen im Buch angenehmer ist, als am Rechner. Auch die Covergestaltung habe ich etwas verändert, damit der Titel nicht die blaue Bank überdeckt. Außerdem bekam die Buchrückseite jetzt auch ein selbst gestaltetes Cover. Während meine Frau und ich jetzt in dieser zweiten Testauflage nach Fehlern suchten – das Korrekturlesen ist viel anstrengender als das normale Lesen – wurden wieder einige Geschichten erweitert oder abgeändert und das Buch wuchs nun auf 42 Kurzgeschichten auf rund 460 Seiten. Damit dürfte demnächst der Endzustand erreicht werden. Im Herbsturlaub werden wir abends weiter im zweiten Probedruck lesen, so dass die erste öffentliche Ausgabe dann wohl Mitte Oktober herauskommen kann.